Talsperre

 

Geschichte der öffentlichen Wasserversorgung in Wipperfürth – OhI


Vor 1894 erfolgte die Wasserversorgung der Bewohner in OhI durch 3 Wassergemeinschaften und 7 Einzelversorgern. Eine vierte Wassergemeinschaft gründetet sich 1907.

Da gegen Ende des vorigen Jahrhunderts der "Prokopf-Bedarf" erheblich zunahm, gleichzeitig aber bei den vorhandenen Anlagen mehr und mehr die Förderleistung zurückging, wurde es zwingend notwendig, sich um eine effektivere Wasserversorgung zu bemühen.

Federführend übernahm die in Ohl ansässige Familie Buchholz die Planung einer neuen Wasserversorgung, mit der weitere Bewohner bedient werden konnten.


Die Untersuchungen ergaben, dass ausreichende Wasservorkommen nur im Gettbergsiepen (Am Steinbruch) vorhanden waren. Als günstigster Leitungsweg erwies sich eine Verlegung aus dem Gettbergsiepen durch die Ohler Wiesen und weiter entlang den Häusern am Wipperobergraben bis hin zur „Buchholz-Villa“.

Außer der Villa und zweier Nebengebäude konnten so noch sieben weitere Einzelversorger mit angeschlossen werden. Das entsprach auch den Vorstellungen der zuständigen Behörden, die zu dieser Zeit bereits bei solchen Vorhaben ein erhebliches Mitspracherecht hatten.

Nachdem alle Vorarbeiten abgeschlossen waren, konnte das Vorhaben begonnen werden. Planerstellung, Brunnenbau, Leitungsverlegung und Inbetriebnahme erfolgten innerhalb eines Jahres.

 

 

Übersicht über die Aktivitäten der Jahre 1894 bis heute


1894

Errichtung und Inbetriebnahme der sogenannten Buchholzleitung (1. Anschluss). Als Material für die Rohrleitung wurde erstmals duktiles Gusseisen verwendet. Bis dahin wurde bei anderen Leitungen nur Holz, Ton oder Blei eingesetzt.


1895 - 1914

Anschluss weiterer 6 Wohnhäuser.


1918 - 1923

Anschluss weiterer 4 Wohnhäuser.


1924

Bau eines Sammelbehälters im Gettbergsiepen (heute Am Steinbruch), da der Bedarf nur über die Speicherung des Nachtwassers abgedeckt werden konnte. Der Sammelbehälter wurde zum größten Teil von der ehemaligen Gemeinde Klüppelberg ( heute Stadt Wipperfürth ) finanziert.


1945 - 1950

Anschluss weiterer 3 Wohnhäuser.


1951

  • Die Wasservorkommen der Buchholzleitung und der übrigen Versorger reichten wegen der zunehmenden Bautätigkeit nicht mehr aus. Es kam ständig zu Engpässen, vor allem in regenarmen Zeiten.
  • Der Rheinisch Bergische Kreis, die Stadt Wipperfürth und einige Anschlussnehmer der Buchholzleitung und der Eigenversorger setzten sich an einen Tisch, um für die Ortslage Ohl eine flächendeckende Wasserversorgung zu schaffen.
  • Der „Wasserbeschaffungsverband Ohl“ wurde als Körperschaft des öffentlichen Rechts gegründet und eine Satzung verabschiedet.

 

1952

Planerstellung und Genehmigung des Unternehmens.

 

1953

Bau des heutigen Hochbehälters und Verlegung der ersten Versorgungsleitungen.

 

1954

Anschluss der ersten Wohnhäuser und Stilllegung der Buchholzleitung.

 

1955

  • Erhebung der ersten Beiträge aufgrund eines Umlageschlüssels.
  • Auflösung zweier kompletter Wassergemeinschaften und Anschluss an den Wasserbeschaffungsverband Ohl.
  • Anschluss einiger Anschlussnehmer aus einer dritten Wassergemeinschaft an den Wasserbeschaffungsverband Ohl.
  • Übernahme der letzten Einzelversorger.

 

1957

Einbau von Wasseruhren bei allen Anschlussnehmern, Änderung der Beitragszahlung durch Verbrauchsmessung.

 

1958

Weiterer Ausbau des Versorgungsnetzes in Neuenhammer.

 

1959

Weiterer Ausbau des Versorgungsnetzes am Ohler Berg.

 

1960

  • Erweiterung des Versorgungsnetzes im Buchholzweg.
  • Anschluss weitere Anschlussnehmer aus der dritten Wassergemeinschaft an den Wasserbeschaffungsverband Ohl.

 

1961

Auflösung der dritten Wassergemeinschaft und Anschluss an den Wasserbeschaffungsverband Ohl.

 

1962

Ausbau des Versorgungsnetzes in der Wiesenstraße.

 

1963

  • Erweiterung des Versorgungsnetzes um Ohl - Süd (Rosenstraße) Erschließung durch Fa. Treubau und Neue Heimat.
  • Erschliessung einer zusätzlichen Quelle und Errichtung eines Pumpenhauses (Waldquelle) am Weg Richtung Königsheide.

 

1971

Erschließung des Ortsteils Mesewinkel durch Versorgungsleitungen und Erweiterung des Netzes entlang der Sauerlandstraße.

 

1972

Ausbau der Versorgungsleitung untere Rosenstraße.

 

1973

  • Erhöhung des Betriebsdruckes durch Installation einer zentralen Druckerhöhungsanlage.
  • Erschließung einer zusätzlichen Quelle im Bereich Steinbruch.

 

1974

Modernisierung des Hochbehälters durch Einbau von Trennwänden.

 

1975

Errichtung des ersten Tiefenbrunnens (Bohrtiefe = 70 m, Pumpenniveau = ca. 40 m, Leistung = ca. 12 m3/h)

 

1976

Demontage des Enteisungsfilters da kein Oberflächenwasser mehr in die Versorgung einbezogen wurde

 

1977-1978

Erneuerung von 14 Hausanschlüssen (von Blei in PE).

 

1980

  • Überholung des ursprünglichen Brunnen und Quellfassungen.
  • Schließung der Quelle im Bereich Steinbruch.

 

1981

Erstellung einer Zwischendruckanlage zur besseren Versorgung der oberen Rosenstraße.

 

1982

Aufgabe der Quelle Waldbrunnen.

 

1984

Errichtung des zweiten Tiefenbrunnens (Bohrtiefe = 58 m, Pumpenniveau = ca. -39 m, Leistung = ca. 10 m3/h)

 

1985

Stilllegung der ursprünglichen Quelle.

 

1987

Erneuerung weiterer 14 Hausanschlussleitungen von Blei in PE in den Bereichen Im alten Ohl, Oberklüppelberg und Buchholzweg.

 

1988

Ersatz der vorhandenen Windkessel-Druckerhöhungs-Anlage durch moderne Anlage mit elektronischer Kaskadenschaltung ohne Windkessel.

 

1991

  • Verlängerung der Versorgungsleitung Buchholzweg.
  • Erster Bauabschnitt Versorgungsleitung Grundschule.

 

1992

  • Umbau der Versorgungsleitung im Bereich ehemaliger Viadukt, aufgrund des Ausbaues der Dohrgauler Straße.
  • Modernisierung und Verbesserung der elektrischen Schaltanlagen im Hochbehälter.

 

1993

Erschließung der Dohrgauler Straße in Richtung Sportplatz.

 

1994

  • 100 Jahre öffentliche Wasserversorgung in Wipperfürth-Ohl.
  • Verlängerung der Versorgungsleitung Neuenhammer

 

1995 – 1997

Die Versorgungsleitung von Volksbank bis Grundschule wurde neu erstellt.

Bau einer Umgehungsleitung des Lagergebäude der Fa. Zimmermann, Im alten Ohl (alt unter Gebäude)

 

1998

Umlegung der Versorgungsleitung Richtung Neuenhammer im Buchholzweg wegen Neubau von 3 Wohnhäusern

 

1999

Auswechslung der Versorgungsleitung Marienheider Str. von Lager Fa. Zimmermann bis Fußweg zum Ohler Berg (Guss gegen PVC)

 

2000

Auswechslung der Druckerhöhungsanlage mit Kaskadenschaltung im Hochbehälter incl. elektronischer Steuerung

Beginn der Erschließung des Neubaugebietes Mesewinkeler Weg mit der Fa. „domicil“ (bisher größte Investition des WBV)

 

2001

Einbau einer Löschwasserpumpe im Hochbehälter mit elektronischer Steuerung

Beteiligung an der Löschwasserentnahmestelle / Wipperbrücke

 

2002

Leitungsverlängerung Im alten Ohl mit Einbau von zwei neuen Hydranten.

 

2003

Einbau eines ph-Filterbeckens im Hochbehälter mit Veränderung der Wasserzuläufe aus den Tiefenbrunnen zur Erhöhung  des ph-Wertes

Ringleitung herstellen von Hassiepen bis Im alten Ohl mit Durchquerung der Wipper und des Untergrabens der Wipper bei  teilweiser gemeinsamer Verlegung mit dem RWE (Inbetriebnahme am 12.11.2003)

Verbindung der alten Leitung Dohrgauler Str. rechtsseitig mit der neuen PVC-Leitung linksseitig zur besseren Versorgung der Sportstätte Windberg mit neuen Duschen etc.

 

2004

Tag der offenen Tür zum 110 jährigen Bestehen des WBV-Ohl am Hochbehälter im Gettbergsiepen am 18.09.2004 von

14:00 bis 18:00 Uhr ; Vorstellung der neuen Anlagen und Vorführung von Arbeiten an Trinkwasserleitungen.

Einbau von Jurakalk-Behälter in den Hochbehälter mit zeitlich eingeschränkter Beflutung.

 

2005 - 2006

Bau einer Querverbindung von "Im alten Ohl 9" unter der B256 entlang der B256 bis Marienheider Str. 9 mit Anbindung im Bereich des Hydranten Marienheider Str. 9/Ohler Berg 6 für eine zweigleisige Versorgung des Gebietes östlich der B256.

 

2006

Einbau einer Dauerbeflutung der Jurakalkbehälter im Hochbehälter zur Stabilisierung des Soll-ph-Wertes lt. Trinkwasserverordnung (TVO).

Einbau von zwei Fühlerstangen im Waldbereich der Hauptversorgungsleitung (Faserzementleitung) zur besseren Leckortung.

 

2007

Im März 2007 wurden die Wasserzähler der beiden Tiefenbrunnen ausgewechselt. Gleichzeitig ist die Druckerhöhungsanlage mit einem 200 Liter großem, durchflossenem Ausdehnungsgefäß bestückt worden.

Im Oktober 2007 Bau einer Querverbindung vom ehemalige Hydranten Buchholzweg unter der B237 bis zur vorhandenen Leitung (PVC DN 80) Richtung Hof Tofahrn zur zweigleisigen Versorgung des Bereiches Buchholzweg und Neuenhammer.

 

2008

Im Juni 2008 erfolgte die Sanierung der Drainage im Bereich des Tiefenbrunnens I. Bei der Durchführung dieser Arbeiten brach  der Tiefenbrunnen I ein aufgrund der "Altersschwäche" und der Tiefbauarbeiten im direkten Umfeld des Brunnens. Die Folge hiervon waren coliforme Keime durch das Eindringen von Oberflächenwasser im Brunnen I. In einer "Sofortaktion" wurden die Becken des Hochbehälters gereinigt. Der Brunnen I wurde untersucht, abgedichtet und mit einer neuen Entwässerungsschaltung versehen. Anschließend erfolgte der Einbau einer UV-Filteranlage vor der Entsäuerung auf Empfehlung des Kreisgesundheitsamtes.

Im September konnte die geplante Notverbindungsleitung von Ende der Leitung Neuenhammer bis zur B 256, Nähe Regenrückhaltebecken des Wupperverbandes in Betrieb gehen. Es ist jetzt eine Notversorgung über Hydrant BEW und Hydrant WBV durch diese Leitung über eine Schlauchverbindung von ca. 2m möglich.

Im Oktober wurde eine Fernwirkanlage am Hochbehälter installiert, um Alarmmeldungen (Stromausfall, Ausfall des UV-Filters, Wassermangel, Ausfall der Druckerhöhung) per SMS auf ein Handy des Vorstandes zu übertragen.

 

2009

Im April 2009 konnte nach längeren Vorbereitungen ein neuer Tiefenbrunnen III gebohrt werden. Die Fa. Textor hat die Tiefbau- und Bohrarbeiten  Fa. Vierkötter die Montagearbeiten und Fa. Th. Künzel die Elektroarbeiten durchgeführt. Am 27.05.2009 erfolgte die Abnahme durch das Gesundheitsamt des Kreises Oberberg. Frau Schmidt, die die Abnahme durchführte, war von der neuen Anlage begeistert!!  Die vom Aggerverband durchgeführte Analyse ergab, dass der TB III qualitativ hochwertiges Wasser fördert.

Der alte TB I wurde von der Fa. Textor "versiegelt" .

Im Dezember 2009 entstand durch die Unterspülung der Hauptversorgungsleitung im Hassiepen ein großer Rohrbruch. Die Verrohrung des Hassiepen-Baches ist wohl nicht mehr durchgängig dicht und hatte die Hauptversorgungsleitung teilweise frei gespült. Die Leitung war komplett gebrochen. Die Notversorgungsanbindung WBV/BEW (Ende 2008 fertiggestellt) konnte erstmalig mit großem Erfolg genutzt werden. Lediglich einige Häuser im Hassiepen mussten über eine Hydrantenzapfstelle versorgt werden. Alle anderen wurden mit BEW-Wasser versorgt.

 

2010

In Zusammenarbeit mit der Stadt Wipperfürth hat der WBV-Ohl die bestehenden Hydranten mit Hydrantenhinweisschildern versehen, um der Feuerwehr das Auffinden zu erleichtern.

 

2011

Im Februar 2011 wurde eine neue Hausanschlussleitung für Neuenhammer 1b vom Notfallhydranten an der B 237 geg. Neuenhammer 1b bis zum Haus Neuenhammer 1b verlegt. Erforderlich war diese Leitung um  die "Notfallleitung" im Bereich Neuenhammer dauerhaft unter Wasserverbrauch zu stellen. Hierdurch wird die Entstehung von Brackwasser verhindert.

Der Tiefenbrunnen II wurde saniert mit gebrauchter Pumpe aus dem ehemaligen TB I und einem neuen Brunnenschacht.

Im Juli erhielt das Haus Dohrgauler Str. 17 einen neuen Hausanschluss.

Im Oktober erfolgte die Reparatur der beiden Hausanschlussventile "Im Steinbruch" .

Zwei neue Streckenschieber mit einem dazwischen liegenden Hydrant wurden im Waldweg "Am Steinbruch" an der höchstgelegenen Versorgungsnetzstelle am 17.11.2011 eingebaut. Damit ist die Versorgung bei Störungen oder Arbeiten im Hochbehälter mit Fremdwasser (BEW) für alle Mitglieder gesichert.

Eine weitere Ringverbindung von der oberen zur unteren Rosenstr. ist im November 2011 hergestellt worden.

Im Dezember 2011 wurde bei der Beseitigung einer Leckstelle das Haus Dohrgauler Str. 9 neu mit eigenem Ventil angeschlossen.

 

2012

Im Bereich des Lagerplatzes der Fa. Zimmermann ist im Juni 2012 die Hauptleitung gebrochen. Die Leckstelle liegt innerhalb der Fußstütze der Betonstützmauer B256. Bereits in den vergangenen Jahren musste eine Leckstelle oberhalb der Stützmauer in der B256 mit einer Rohrbruchschelle beseitigt werden. Durch die Rohrbruchschellen vor und hinter der Betonstützmauer ist nun eine gewisse Flexibilität der Gussleitung gegeben.

Im Bereich der Marienheider Str. von Einfahrt Haus 9 bis 7a wurde eine neue Hausanschlussleitung für Neubau Marienheider Str.  7a in der Böschung (öffentlicher Bereich) verlegt.

2013

Im Hochbehälter wurde eine Messstelle in der Netzzuführung eingebaut, die es ermöglicht  die Durchflussmenge pro Minute (oder andere Zeitspannen) zu messen und die Messdaten zu speichern. Die Daten können dann auf einen PC übertragen und für das Erkennen des Verbraucherverhaltens und zur Früherkennung von Rohrbrüchen verwendet werden.

Im Januar wurde ein Rohrbruch bei Haus Oberklüppelberg 1 in der 90er Gussleitung beseitigt.

Im Juni 2013 wurde die alte undichte Feuerlöschpumpe gegen eine neue Feuerlöschpumpe ausgetauscht.

Im Vorgarten von Dohrgauler Str. 28 musste ein Rohrbruch beseitigt werden in der 63er PE-Leitung.

Der Bereich Oberklüppelberg 7/9/12 wurde neu angeschlossen an die Leitung Oberklüppelberg-Schule mit einem neuen Abzweigschieber und eigenen Hausanschlussventilen für jedes Haus.

Im Hochbehälter wurde die elektrische Anlage für die Tiefenbrunnen, Druckerhöhungsanlage, Umwälzpumpen Beleuchtung und Steuerungen auf den technisch neuesten Stand gebracht und eine neuer Schaltschrank (mit Hilfe von der Fa. Radium) aufgebaut. Während der Arbeiten wurde Ohl mit BEW-Wasser über die Notfallleitung versorgt.

 

2014

Im Bereich vom Bürgerhaus Richtung Oberklüppelberg 1 musste am 04.01.2014 ein Rohrbruch in der Hauptleitung (Guss, 1,80m tief) beseitigt werden. Wasserverlust ca. 60 m³!

Der Tiefenbrunnen II wurde im Mai 2014 per Kamera überprüft. Die Rohrwandung weist kaum feststellbare Ablagerungen auf. Die Schlitze in der Wandung sind offen und frei. Die Förderpumpe wurde ca. 3 m tiefer wieder eingebaut  und in Betrieb genommen. Warum im oberen Bereich mehr Schlitze sind als im unteren Rohrbereich, ist technisch nicht nachvollziehbar.

Erstmalig in der Geschichte des WBV musste für ein Mitglied, das die Wasserrechnung nicht bezahlt, die Vollstreckungsbehörde in Anspruch genommen werden.

Im August 2014 wurde die Hauptleitung von der Dohrgauler Str. über die Straße zur Schule bis an die unterhalb  des Hauses Dohrgauler Str. 16a liegende Hauptleitung angebunden, um eine bessere Versorgung der Dohrgauler Str. über den Ring zu gewährleisten.

Im Bereich vor der Garage , Wohnhaus Dohrgauler Str 12 musste ein Rohrbruch in der 63-PE-Leitung im September beseitigt werden.

In Bereich Sauerlandstr. 2 / Ohler Hof wurde ein neuer Schieber als Ersatz für einen schräg eingebauten nicht drehbaren Schieber (Versorgungsrichtung Sauerlandstr.)  eingebaut. Der alte Schieber ist im Versorgungsnetz verblieben, aber nicht mehr einsetzbar. Gleichzeitig wurde der Hausanschluss für Sauerlandstr. 2 freigelegt, der unter Beton lag.

Für den ehemaligen Bahnhof Ohl-Rönsahl, Hassiepen 3 war es erforderlich ein zusätzliches Hausanschlussventil im Bereich des Radweges einzubauen, da das vorhandene Ventil nicht mehr funktionierte.

 

2015

Bei der Erneuerung des Hausanschlusses Dohrgauler Str. 4 wegen eines Rohrbruches wurde ein Streckenschieber in der Böschung bei Haus Dohrgauler Str. 3 eingebaut.

Im Oktober erhielten zwei der 5 Druckerhöhungspumpen eine Drehzahlsteuerung, um die Druckschläge im Netz zu unterbinden. Der Verband erhofft sich dadurch ersten weniger Leckagen durch Druckschläge und weniger Stromverbrauch.

Bei einer Lecksuche im Bereich Ohler Berg mit anschließenden Tiefbauarbeiten wurden die Hausanschlussventile für Ohler Berg 11 und 13 ausgewechselt und eine neuer Streckenschieber bei Haus 11 eingebaut. Der Hausanschluss Ohler Berg 5 wurde mit Kupplung repariert.

 

2016

Am 26.02.2016 verabschiedete die außerordentliche Verbandsversammlung des WBV-Ohl eine neue, überarbeitete, der heutigen Rechtslage angepasste Satzung des Verbandes. Die Satzung wurde im März 2016 veröffentlicht.

 

2017

Der Hydrant Nr.16 in Oberklüppelberg wurde erneuert und die alte, tote Leitung Richtung Oberklüppelberg 12 zurückgebaut bis auf den Schieber bei Haus Oberklüppelberg 3, der verbleibt mit 5cm Leitung im Netz.

Im Bereich der Dohrgauler Str. 26/28 musste ein Rohrbruch beseitigt werden. Im gleichen Zuge erhielt das Haus Nr. 28 einen neuen Hausanschluss.

Zur Vorbereitung der geplanten Erneuerung des Leitungsnetzes in der Dohrgauler Straße wurde der Hausanschluss Dohrgauler Straße 22 verlegt.

Der Hausanschluss Ohler Berg 12 wurde verlegt/erneuert und damit ein ca. 150m langes Leitungsstück, dessen Verlauf durch Wald und Wiese nicht dokumentiert war, stillgelegt.

Der seit 10 Jahren vermisste Hausanschluss Rosenstrasse 2 wurde gefunden, freigelegt und eingemessen.

Die Hausanschlüsse Rosenstrasse 6 u. 8 wurden gerichtet/gereinigt.

In Oberklüppelberg Höhe Haus Nr. 3 wurde ein nicht mehr funktionstüchtiger Hydrant ersetzt. Haus Nr. 14 erhielt einen neuen Hausabsperrschieber.

Im Rahmen der Leitungsoptimierung wurde der Leitungsverlauf des Hausanschlusses Oberklüppelberg Nr. 9 verlegt.

Im Bereich Mesewinkeler Weg / Ohler Berg wurde ein Schieber ausgetauscht. Bei dieser Gegenheit wurde der angeschlossene Hydrant überprüft und neu mit Kies verfüllt.

Am Hochbehälter wurde ein KFR Ventil ersetzt.
An den Druckpumpen wurde diverse Dichtungen ausgetauscht.

Der Hausanschluss Dohrgauler Strasse 16a wurde gesucht/gefunden und markiert.

Der Hausanschluss Hassiepen 16 wurde erneuert, da nach Umbauten auf dem Grunstück keine ausreichende Deckung gegen Frost mehr vorhanden war.

 

2018

Die Versorgungsleitung zu den Häusern Dohrgauler Str. 12 , 14, 16, 24, 26 und 28 in Richtung Ortsausgang wurde erneuert.
Die Schadenshäufigkeit in Verbindung mit dem Alter der Leitung machte diesen Schritt unumgänglich.
Soweit möglich wurden in diesem Zuge auch die Hausanschlüsse erneuert.

 

2019

Zurzeit sind im Versorgungsnetz insgesamt 390 Absperrvorrichtungen vorhanden. Darunter 52 Hydranten, 95 Schieber und 243 Hausanschlussventile. Die Zahl hat sich leicht verändert weil einiges zurückgebaut wurde.

Im Buchholzweg musste ein Rohrbruch repariert werden, der sich mitten in der Straße befand und schwer zu lokalisieren war.

Am Ohler Berg wurden 2 defekte Hausabsperrschieber ausgetauscht und ein Rohrbruch beseitigt.

Ein neuer Hydrant und eine neuer Streckenschieber wurden eingebaut.

In der Rosenstraße wurde ein defekter Hydrant ausgetauscht.

Im Bereich Oberklüppelberg wurde ein Hydrant und ein Streckenschieber ausgetauscht.

Im Hassiepen wurden 2 Hausanschlüsse, 2 Hydranten und ein Streckenschieber erneuert. Ein seit 23 Jahren verschollener Hausanschluss wurde wieder aufgefunden.

Im alten Ohl kam es bei Abrissarbeiten zu einem Rohrbruch in der Versorgungsleitung zum Ohler Berg.

In der Marienheider-Straße führten Baggerarbeiten für eine Gasleitung zu Schäden an einer Hausanschlussleitung.

Der Hausanschluss Rosenstraße 1 wurde repariert.

Ein weiterer kleiner Rohrbruch trat im Bereich Oberklüppelberg auf.

Eine Pferde-/Weidetränke wurde zurück gebaut.

Das Haus 5a Neuenhammer erhielt einen neuen Hausanschluss.

Außerdem:
Es fand eine eintägige Begehung durch den Leiter des Gesundheitsamtes statt.
Mit der BEW wurde eine Kooperation zur Erfassung des Leitungsnetzes in einem digitalen Geoinformationssystem gestartet.
Einige Mitglieder des Vorstands nahmen an 2 Veranstaltungen des Gesundheitsamtes teil.
Durch das Beseitigen von Schäden und Leckagen konnte eine Verbrauchssenkung um ca. 15% erreicht werden.
Die Fernmeldeanlage zur Überwachung der Pumpenstation wurde aufgerüstet und sendet nun zusätzlich eine Alarmmeldung, wenn die Feuerlöschpumpe anläuft.
Für die Notfallleitung (Koppelung der Versorgungsnetze des Wbv-Ohl und der BEW) wurden neue Standrohre beschafft.
Das Notfallkonzept wurde überarbeitet und durch den OBK genehmigt.